Technische Informationen zum letzten Tag


Die Bild- und Tongestaltung unseres Kurzfilms war ein großes Abenteuer, denn jeder Raum, der im Drehbuch betreten wird, sollte anders aussehen.

Bild

Das Wohnzimmer (Tag und Nacht) wurde ganz herkömmlich auf Super 16 mm - Film (Kodak Vision 500T) mit der Arri SR III gedreht und die Szenerie mit Kunstlicht / Tageslicht ausgeleuchtet. Das Verhörzimmer wurde bei Tageslicht mit der Sony 9000er DV-Kamera auf 16:9 aufgenommen. Dabei habe ich einen Pro-Mist-Filter eingesetzt und den Raum strahlend-kühl-weiß ausgeleuchtet. Die Gänge sowie das Astronautenzimmer wurden auf Kodak Vision 200T in Super 16 mm gedreht. Dabei bildet der Partygang mit den ganzen Kindern eine Ausnahme. Hier habe ich auf 6 Bilder pro Sekunde gedreht und alle Bilder vervierfacht printen lassen. Dadurch entsteht der Wisch-Effekt. Den Fahrstuhl haben wir mit einer miniDV-Consumer-Kamera gedreht. Dabei war das Konzept gesetzt, zu viert (2 Darsteller, Regie, Kamera) in diesem engen Raum zu sein und intensiv an der Szene zu arbeiten, wir haben sie letztendlich glaub ich 17 mal gedreht! Das Licht blieb von Anfang an gleich und die Kamera wurde von Hand geführt. Am Ende dieser Geschichte haben wir dann die am Avid vorgeschnittenen Video-Sequenzen vom Monitor und Titel vom Leuchtkasten abgefilmt und hatten dann irgendwann nach einer weiteren Avid-Phase ein fertig geschnittenes Super 16 mm-Negativ. Dieses wurde aufgeblasen auf 35 mm im Format 1:1,66.

Ton

Die Originaltöne haben wir an Pro Tools in Dortmund angelegt. Dann wurde mit Hilfe zahlreicher Archivtöne, Synchronaufnahmen, Geräuschemacher-Tönen und der aufs Bild komponierten Musik ein sehr aufwendiges Sounddesign erzeugt, in dem ganze Atmos aus Eintelgeräuschen in Surround kreiert wurden. Die Mischung haben wir bei Ruhrsound in Dortmund in Dolby Digital 5.1 gemacht.

Wenn Ihr Fragen zur Technik oder Meinungen zur Gestaltung des Films habt, bitte schreibt an
martin@derletztetag.de. Danke.