Hintergrund


Mit der vierten Drehbuchfassung und einer Hand voll abgelehnter Filmförderungsanträge ging die Filmproduktion Bunt & Chaotisch mit Eigenkapital an den Start. Während der Drehphase im September / Oktober 1999 in Ludwigshafen/Rh. arbeiteten fast 50 professionelle Helferinnen und Helfer zwölf Tage lang an dem viertelstündigen Film. Für die aufwendige Ausstattung konnten regional ansässige Künstler gewonnen werden, die Teile des Sets gestalteten. Die wichtigste technische Unterstützung erfuhr das Projekt hierbei durch die Leihgabe und Nutzung von Filmgerätschaften durch die FH Dortmund Fachbereich Design, der WAM Dortmund und der Ludwigshafener Medienwerkstatt CUT e.V.. Nach Präsentationen des Roh-Materials, Trailervorführungen und einer tröstlichen Kulturbezuschussung der Antonie-Besler-Stiftung (Stadt Ludwigshafen) konnte der Film endlich in Baden-Baden geschnitten und in Dortmund vertont werden.

Unabhängig von großzügigen Sachspenden lokaler Sponsoren und der ehrenamtlichen Mithilfe aller Beteiligten, belaufen sich die Produktionskosten auf insgesamt 35.000 DM.

Die Arbeit der Filmschaffenden wurde von Künstlern aus dem Bereich der Bildenden Kunst ergänzt. Das Projekt erhält auf diese Weise den, wie die Initiatoren betonen, ”Charakter eines für Ludwigshafen besonderen kulturellen Ereignisses.” Namhafte freischaffende Künstler der Region formen, ergänzend mit eigenen Objekten in Form von Gemälden, Installationen und auch Geräuscheffekten, die filmischen Räume. Im Rahmen der Premiere von ”Der letzte Tag” fand eine Vernissage genannter Künstler statt, bei der auch im Film verwendete Kostüme und Requisiten ausgestellt wurden.

Durch sein Kinoformat 35mm und dem Dolby Digital-Ton kann „Der letzte Tag“ in allen Filmtheatern der Welt gezeigt werden.